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Igel-TV … Inzwischen habe ich zu den hier auf der Seite gezeigten 4 Videos (Wildtierkamera) viele weitere, die ich auf der Seite „Igel-TV“ zusammenfasse – es würde hier auf der Startseite den Rahmen sprengen.

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23. April 2026 … Ich brauche wohl größere Näpfe … 😅😅😅

19. April 2026 … Emile ist seit gestern wieder „frei“

Das Wetter war traumhaft. Beschluss: heute (also am gestrigen Samstag) war der große Tag. Abschied. Vielleicht für immer – vielleicht auch nicht. Zuerst war mal angesagt, Emiles Zuhause zu checken. Donnerwetter – der hatte sich regelrecht einbunckert.

Richtig fest hatte er seinen Winterplatz hergerichtet, war gar nicht so leicht, sein „Bett“ zu lüften und dann nach dem Igelchen zu suchen. Sah irgendwie aus wie aus einem Guss. Dann hatte ich ihn wieder in den Händen (und noch habe ich mit den klobigen Lederhandschuhen zugefasst – das Vertrauen in Nitrilhandschuhe hatte ich noch nicht so ganz).

Freigelassen haben wir Emile am Abend, in der Dämmerung. Vormittags stand ein Wiegen an. Dafür habe ich inzwischen eine tolle Transportbox gefunden, eine, deren Deckel man oben öffnen kann, so dass man da auch gut zufassen kann + eine „Hängewaage“ dazu – leider keine besonders zuverlässige, wie ich sehen musste, da muss ich nochmal auf die Suche nach einer besseren gehen.

Anschließend habe ich mir Emile genau angesehen …

Erster Eindruck: der ist kräftig, gesund – ein Wonneproppen halt, gut durch den Winter gekommen. Keine Zecken oder Fliegeneier zu sehen, die Haut sah prima aus (keine Auffälligkeiten). Die Nase? Ein echtes Lakritznäschen: glänzend-feucht und auch gleich losschnüffelnd.

Die Augen? Klar.

Gewagt habe ich noch einen ersten kleinen Versuch gemacht, eine Stachelkugel zu öffnen, wie ich es in einem kurzen Video dazu gesehen habe:

Noch mit den „klobigen Handschuhen“ = nicht so dolle, aber: so in etwa funktioniert es … Emile zeigte Köpfchen.

Abends = „Tschau du süßer – Du bist ein so hübscher Kerl – nun verdreh da draußen mal den Igelmädchen ordentlich den Kopf und pass immer gut auf Dich auf. Hab viele schöne Igeljahre. Schau mal wieder bei uns rein und: der Tisch ist hier immer auch für Dich gut gedeckt!“

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Das mit dem immer gut gedeckten Tisch und der großen Freiheit, hat Emile dann auch gleich in der ersten Nacht gelernt … („Huch, Mitstreiter“).

Wir gehen übrigens davon aus, dass Emile der links außen ist, dass sich hier die beiden anderen Igel, die wir schon in der Vornacht vor die Kamera bekommen haben, kabbeln, dass sie Emile in Frieden lassen bzw. erstmal in Frieden gelassen haben.

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Dieses Kapitel liegt hinter uns. Vorausgegangen ist diesem = folgendes:

17. April 2026 – Nach dem Winter(schlaf)

Munter ist er, der Emile, seine Zeit im Gehege läuft dieser Tage ab. Es ist nachts nicht mehr so beißig-kalt und die Natur ruft. Er muss raus, er muss nun auf die eigenen Pfoten kommen und natürlich: auch den Mädels nachstellen …

Emiles Mitstreiter sind schon unterwegs. Munter. Sehr munter … und: wie es scheint, sind diese beiden auch gut durch den Winter gekommen. Mit einem weiteren Igel habe ich immer gerechnet, dass sie im Doppelpack anrücken, fasziniert mich. Und das kann dann halt auch so aussehen 🙃 :

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Oktober/November 2025 – Igel „Emile“ 😊

Es ging dann alles ziemlich schnell. Ich habe mit der Igelhilfe in Eigeltingen Kontakt aufgenommen, ihn dort vorgestellt und dann wieder mit zu uns genommen. Jörg taufte ihn auf „Emile“ (Pate: aus dem Film „Ratatouille“ Remys Bruder EMILE (der Name wird auf „i“ betont), und er zog in unserer Waschküche ein. Ein ruhiges und sicheres Plätzchen, denn: wir leben hier mit 3 Cairn-Terrieren, denen man nichts vormachen kann – die riechen einen Igel, und das auch „ums Eck“ (Igel in einem Teil des Gartens unterwegs, die Cairns sehen ihn nicht und stürmen doch zielgerade drauflos), denen (es sind ja Jagdhunde) kocht das Blut. Das gilt auch für alle Bodenplätze im Keller, so blieb nur, die Kellerbehausung hochzustellen.

Einziger Störfaktor war ich – wenn ich zum Wiegen und Putzen auf ihn zukam. Der tägliche Service wie man so sagen kann. Aber: watt-mutt-datt-mutt. Ich glaube, ich fand das jeweils spannender als er. Ich sah und sehe es so: ich habe kurzzeitig eine Verantwortung für ein wildes Leben übernommen (Igel steht unter Naturschutz), und das mit allem Respekt – das erlebt man ja auch nicht immer bzw. nicht jeder. Die kurze Zeit mit ihm bei uns im Haus habe ich in einer Tabelle festgehalten, konnte so sehen, wie er sich entwickelt, und das alles in Ordnung war.

Nach Ab-/Rücksprache mit der Igelhilfe Eigeltingen ging es nun für den kleinen Knopf in die 1. Phase der Auswilderung: er zog aus dem Haus in sein Gehege im Garten um. Das hatte ich so schnell nicht erwartet. Viel mehr war ich davon ausgegangen, ihn erst nach dem Winter umzusiedeln. Ich sehe aber, dass es richtig war, ihn in die Natur zurück zu bringen. Emile lebt in seinem Gehege, seinem Haus (na klar: als ich ein Igelhaus suchte, waren alle ausverkauft – schließlich wollen alle den Leuten Weihnachten verkaufen, Igel sind wohl eher im Herbst „IN“ – ich habe das letzte irgendwie mögliche Haus gekauft, auch wenn es nur ein profanes Nagerhaus ist). Unser Igel fühlt sich aber wohl wohl (was für ein Satz … 😅). Er hat sich häuslich eingerichtet. „Schotten dicht“ – für ein Tellerchen Futter kommt er aber aktuell noch aus seinen 4 Wänden raus. Mal sehen wie lange noch, bis er sich zum Winterschlaf einigelt.

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1x Umzug bitte …

Gleich nach dem Um-/Einzug =

Und heute, 2 Tage später, sieht sein Heim so aus =

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„Wenn der Hausmeister auf Kontrollgang ist … 🧐😅 … „


Hier: 01.26 vs. 11.01.26 (dazwischen: Kontrolle ohne Fotos, es war alles wie immer – ruhig und still und unverändert) . Emile war wohl doch mal kurz wach/draußen (na dann: finde den Unterschied).

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Dem Igel folgte eine Wildtierkamera. Logisch irgendwie. Nun wollte ich auch wissen und sehen, was da draußen so los ist. Wir vermuteten, einen weiteren Igel im Garten irgendwo (vielleicht unter den Treppenstufen zur Eingangstür, aber das lässt sich nicht feststellen – wir können ja nicht einfach mal eben so die Treppenstufen da entfernen 🙃).

Nun wissen wir: nix Igel – Nachbars Katze(n). Na prima. Wenn ich eine Katze hätte haben wollen, dann hätte ich mir eine gekauft! So aber: Mistvieh. In unserem Garten hast du nichts verloren. Ist ja auch klasse – Katze mit Freigang, und die versch…. einem dann den Garten, oder und noch viel schlimmer neulich: da hat die uns ihren „Katzenhaufen“ direkt vor die Eingangstür zu unserem Camper gesetzt, und Jörg ist da reingetreten.

Und JA – es war eine der Katzen. Über Nacht. Wir waren noch bis Einbruch der Dunkelheit am Ein- und Aussteigen, und das sauberen Fusses. Am nächsten Morgen (Jörg hatte was im Camper vergessen, er musste gleich früh morgens nochmal da rein) – *zack* die Sauerei, die Jörg erst bemerkte, als er den Dreck auf dem Teppich im Camper eingesaut hatte. Wie angenehm die Putzarbeit war, ist vorstellbar. Und dass wir damit „einen Hals“ gegen das Vieh schieben, ebenfalls … 😠.


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